| Meine zwei Halbzeiten: Ein Leben in Ost und West |  | Autor: Jörg Berger Urheber: Jörg Berger Verleger: rororo
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Verkäufer: Amazon.de Bewertung: 18 Rezensionen Verkaufsrang: 7,586
Medium: Taschenbuch Ausgabe: 2 Seiten: 272 Versandgewicht: 0.6 Maße (innen): 7.4 x 4.9 x 0.8
ISBN: 3499624141 EAN: 9783499624148 ASIN: 3499624141
Publikation: Juli 1, 2010 Verfügbarkeit: Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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Rezensionen anzeigen 1-5 von 18
Private Geschichtsstunde August 1, 2010 Mitläufer Ganz großes Buch, viel weniger eine Fußballbuch als eine ehrliche Geschichtsstunde eines Fußballtrainers mit zwei Leben. Darüber hinaus beste Unterhaltung, da Berger durchaus selbstkritisch war. Schade, dass er so früh verstorben ist. Da hätte man gerne noch mehr gelesen.
Kurzweilig mit Tiefgang Juli 10, 2010 Sat-Fan (Frankfurt a.M.) Mir hat das Buch gut gefallen, ich hatte es in 3 Tagen ausgelesen.
Leider muss ich mich einigen meiner Vorrednern bei folgenden Themen anschließen:
- die Trainerstationen sind wirklich sehr kurz beschrieben
- man erfährt kaum, wie sein Alltag als Trainer war (& was die Gründe für das Ende der Trainerstationen waren)
- gut die Hälfte des Buchs bezieht sich auf Berger's DDR-Herkunft
Trügerische Sicherheit Mai 2, 2010 E. Groschke (Ennigerloh, Westfalen) 1 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein eindruckvolles Buch. Man hat viel von der DDR gehört aber das sie so weit reichte hätte ich niemals gedacht. Da glaubt Jörg Berger er sei endlich in Sicherheit, aber wie trügerisch die Sicherheit in Zeiten der DDR doch für ihn war.
Was alles versucht wurde um ihn zu kriegen. Sogar seine besten Freunde haben für die Stasi gearbeitet. Dieses Buch kann man nicht aus der Hand legen weil es einfach kaum zu glauben ist und man möchte mehr erfahren. Wie funktionierte die DDR und ihre Sportler? Zwei Halbzeiten und zwei Leben, hier und "drüben". Nicht nur für Sportfans geeignet.
Biografie, Krimi und Aufklärungsbuch in einem April 13, 2010 Jandorf 2 aus 3 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ich lese lese gerne und viele Fußballer-Biographien, aber das tue ich sonst immer mal so nebenbei, immer mal so ein Kapitel. Bei diesem Buch war es komplett anders: Es hat mich mehr gefesstelt als ein Krimi. Die Zeit in der DDR mit der Anbahnung der Flucht ist ebenso die spannend beschrieben wie die Zeit im Westen mit dem immer noch unglaublichen Einfluss der Stasi.
Wenn ich jetzt die Ostalgiker davon schwärmen höre, dass es in der DDR doch bestimmt nicht schlechter war als heute hier, möchte ich ihnen zurufen: Lest bitte mal dieses Buch!
sehr authentische Autobiographie Februar 20, 2010 Tobias Stephan (Leipzig) 2 aus 3 fanden die folgende Rezension hilfreich
Jörg Berger legt mit diesem Buch eine spannende Autobiographie vor, deren Schwerpunkt nicht auf den sportlichen Erfolgen, sondern auf seiner Verfolgung durch das SED-Regime liegt. Er berichtet über seine Entfremdung von der DDR, seine Flucht, die auch im Westen nicht endende Verfolgung durch die Stasi und seine Auseinandersetzung mit seiner Stasi-Akte, an der zwei langjährige Freundschaften zerbrachen. Am Ende erzählt er von seiner letzten Odysse, seiner Krebserkrankung. Als Leser kann man darüber spekulieren, ob ihn sein langjähriger Kampf gegen die Stasi für den Kampf gegen den Krebs "abgehärtet" hat. Eine Kämpfernatur ist Berger auf alle Fälle.
Berger wirkt in dem Buch sehr ehrlich und lässt auch Selbstkritik nicht außen vor - ob an seiner naiven Fluchtvorbereitung oder an Fehlern bei seinen ersten Trainerposten. Manche Anekdote aus seinen Anfangstagen im Westen regt zum Schmunzeln an. Beim Lesen entsteht das Gefühl, den Menschen Jörg Berger besser kennenzulernen und ihn nun differenzierter zu betrachten.
Das Buch liefert ein beeindruckendes Beispiel für einen Menschen, der von der Stasi verfolgt wurde. Durch dieses Buch erhält der Leser ein genaueres Bild von den perfiden Methoden der Organisation und der totalitären Struktur des DDR-Sports. Man muss also nicht zwangsläufig Berger-Fan sein, um das Buch interessant zu finden.
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