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Jens Lehmann - Der Wahnsinn liegt auf dem Platz

Jens Lehmann - Der Wahnsinn liegt auf dem PlatzAutor: Jens Lehmann
Urheber: Jens Lehmann
Verleger: Kiepenheuer & Witsch Verlag

Kaufen Neu: EUR 16,95
Stand 5.9.2010 09:02 CEST Einzelheiten

Erhältlich


Neu (63) Gebraucht (10) ab EUR 8,00

Verkäufer: Amazon.de
Bewertung: 4.5 von 5 Sternen 9 Rezensionen
Verkaufsrang: 8,804

Medium: Gebundene Ausgabe
Ausgabe: 1
Seiten: 224
Versandgewicht: 1
Maße (innen): 8.6 x 5.7 x 1.1

ISBN: 346204110X
EAN: 9783462041101
ASIN: 346204110X

Publikation: Mai 20, 2010
Verfügbarkeit: Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Kundenrezensionen:
Rezensionen anzeigen 1-5 von 9



5 von 5 Sternen Super Buch über den Menschen Lehmann   August 26, 2010
D. Hammer
2 aus 2 fanden die folgende Rezension hilfreich

Ich habe mir dieses Buch als Urlaubsuch gekauft und war positiv überrascht. Lehmann schreibt in diesem Buch über die Gefühle und Gedanken eines Weltstars. Ein sehr offenes Buch das ein Einblick hat, wie sich ein Fußballer vor den Spielen fühlt. Mann bekommt ein anderes Bild von Jens Lehmann, er ist einfühlsam und Nachdenklich und zudem ein absoluter Fußballliebhaber.

Ein Muss für Fußballfans!



5 von 5 Sternen so kennt man IHN gar nicht   August 19, 2010
Michael Ebner (Kirchheim am Ries)
1 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich

Jens Lehmann zeigt in diesem Buch mal ein ganz andere Seite.

Dieses Buch besitzt tiefgang, zumindest für eine Fussballspieler-Biografie.

Herr Lehamnn gibt Einblicke in seine Kindheit, seine Fehler und seine Karriere. Er gibt Gedankenanstöße, die gar nicht mal so falsch sind.

War anfangs skeptisch wegen des Buches ( man kennt ja einige Biografien von Promis etc.) aber im Nachhinein war es ein guter Kauf.


5/5 Sternen



5 von 5 Sternen Lehmann: Torwart-Legende, WM-Held, einzigartig, polarisierend !   August 4, 2010
M. Hipp
Jens Lehmann beschreibt auf eine interessante Weise sein Leben - nicht nur das des Fussballers - vom Faktor des "Profi werden wollen" bishin zum Karriereende;
Geprägt von einem "Hauch" Selbstbewusstsein und "obejektiver" Einschätzung von anderen Weggefährten wird der Leser durchweg unterhalten und erlangt einen kleinen Einblick in das "wahre Ich" des Torhüters Jens Lehmann, der das Torhüterspiel zukunftsweisend beeinflusst hat, LESEN SIE SELBST !



4 von 5 Sternen Ein großer, aber streitbarer Sportler   Juli 27, 2010
E-Klasse-Cabrio
1 aus 1 fanden die folgende Rezension hilfreich

Jens Lehmann beschreibt in seiner Autobiografie im Wesentlichen seine sportlichen Anfänge und seine einzelnen beruflichen Stationen einschließlich der Nationalmannschaft.

Das Buch liefert einen schonungslosen Einblick in die Härten des Profi-Fußballgeschäfts. Eine Geschichte um Roman Weidenfeller beispielsweise klingt in ihrer Grobheit schon fast unglaubwürdig. Darüber hinaus werden die (Angst der Fußball-Verantwortlichen vor der) Macht der Medien und auch die Mechanismen des (Bayern-)Lobbyismus sehr gut beschrieben.

Neben diesen ernsten Themen enthält das Buch aber auch zahlreiche lustige Anekdoten, unter anderem aus Jens Lehmanns Jugend, die den Leser teilweise noch zusätzlich durch den ihm eigenen trockenen Humor begeistern.

Besonders interessant fand ich die Autobiografie auch immer dann, wenn Oliver Kahn "ins Spiel" kam, wobei in diesem Zusammenhang insbesondere das zwischen den Zeilen Stehende zu beachten ist.
Worauf auch immer es zurückzuführen sein mag - ob auf Minderwertigkeitsgefühle, unterschwellige Aggressionen oder schlichtweg Überheblichkeit - an vielen Stellen kommt eine gewisse Geringschätzung zahlreichen Mitspielern gegenüber zum Ausdruck. Wenn Jens Lehmann beispielsweise scheinbar nachsichtig betont, dass seine Nationalmannschafts-Kollegen bestimmte Dinge einfach nicht wissen können, weil sie nicht in einem so großen Verein wie Arsenal London spielen, oder wenn Michael Ballack in einem meines Erachtens hinkenden Vergleich - natürlich mit Lehmann selbst - mangelnde Belastbarkeit unterstellt wird, so mag das zwar etwas unsympathisch wirken, gewährt dem Leser aber dennoch Einblicke in den Charakter des streitbaren Torwarts, und auch das spricht wiederum für das Buch. Dennoch kann ich nicht verhehlen, dass meine bis dato hohe Meinung über Jens Lehmann nach dem Lesen der Autobiografie einen leichten Dämpfer erhalten hat. Jens Lehmann war sicher ein großartiger, ehrgeiziger und wahrscheinlich auch lange Zeit verkannter Torwart, doch hätte es von Charakter gezeugt, die eigenen Stärken und Kenntnisse aufzuführen, ohne die Leistungen der Mitspieler und Konkurrenten gleichzeitig in dem Maße herabzuwürdigen.

Kritik an sich selbst zählt dagegen nicht zu seinen Stärken. So war er eigentlich an fast jeder gelben oder roten Karte im Grunde genommen unschuldig. Doch auch diese mangelnde Selbstkritik scheint nun einmal Bestandteil seines Charakters zu sein. Teilweise hat es sogar einen recht hohen Unterhaltungswert, wenn sich Jens Lehmann wegen einer gelben Karte rechtfertigt, und dann der lapidare Nachsatz kommt: "Und weil ich bereits in der ersten Halbzeit wegen einer Kleinigkeit Gelb gesehen hatte,...". Aber man muss wissen, worauf man sich einlässt...

Dabei schimmert durchaus auch der nette, liebenswerte Jens Lehmann durch, der etwa, was im Profifußball fast schon Seltenheitswert besitzt, eine langjährige und nach meinem Kenntnisstand skandalfreie Ehe mit seiner "großen Liebe" vorweisen kann, oder der das uneheliche, von ihm adoptierte Kind seiner Frau - auf diese Tatsache wird auch gar nicht eingegangen - im Buch schlicht als seinen "älteren Sohn" bezeichnet.

Wie dem auch sei, Kritik üben muss ich auf jeden Fall wegen einiger Fehler, die Jens Lehmann, der nie müde wird, seinen Perfektionismus zu betonen, in seiner Autobiografie offensichtlich unterlaufen sind.
So kann sich eine eigentlich interessante Geschichte um Udo Lattek und den tödlich verunglückten Fußballspieler Maurice Banach schon auf Grund des Todeszeitpunktes des einstigen Stümer-Talents so nicht ereignet haben - einmal ganz abgesehen davon, dass Udo Lattek zum damaligen Zeitpunkt Sportdirektor und nicht, wie von Jens Lehmann geschrieben, Trainer beim 1. FC Köln war.
Auch wird das Ergebnis des WM-Viertelfinalspiels 1998 gegen Kroatien falsch wiedergegeben.

Letztlich hätte ich mir auch noch einige Bilder aus Lehmanns Jugend und Karriere gewünscht.

Dennoch vier Sterne, weil "Der Wahnsinn liegt auf dem Platz" einfach ein flüssig geschriebenes, ungemein unterhaltsames Buch über die Karriere eines großen Sportlers mit vielen Facetten ist.







4 von 5 Sternen Fehler, die keine sind - der moderne Torwart nach Jens L.   Juli 5, 2010
Holly Cow
Torhüter tun manchmal Dinge, die "normale" Menschen nicht verstehen - das haben die Rivalen Kahn und Lehmann gemeinsam. Das Buch enthält einige faszinierende Einblicke in den modernen Profifussball und erläutert nebenbei ausfühlich Lehmanns Philosophie des modernen, mitspielenden Torwarts als "Libero" hinter einer weit vorne spielenden Abwehrkette. Interssant auch seine Definition von "Fehlern, die keine sind", also Situationen in denen der Torwart das beste macht was im Moment möglich ist, dabei aber unglücklich aussehen kann.
Schade nur dass Lehmann einige Seiten später Rene Adler und Manuel Nauer als zu unkonstant einstuft, eben weil ihnen zu viele Fehler passieren. Eine Menge Fehler, die man vor allem Manuel Neuer ankreidet, sind nämlich genau solche Fehler, die keine sind.
Dass Lehmann gegen Kahn nachkartet, wegen Dingen die Kahn laut BILD gesagt haben soll, ist ebenfalls überflüssig. Schliesslich regt sich ja Lehmann selbst einige Seiten vorher über Wortverdreherei und aus dem Zusammenhang gerissene Zitate von BILD auf. Sicherlich ist der ewige Konkurrenzdruck, unter dem Torleute stehen, prägend, aber jetzt nach Ende seiner Karriere kann er ja ein bisschen lockerer werden. Ist der Olli ja auch geworden.
Aber ansonsten ein prima zu lesendes, unterhaltsames Buch.


Rezensionen anzeigen 1-5 von 9


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